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	<title>Blog of eddy14 &#187; (mein) Leben</title>
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	<description>&#34;I am the master of this computer, for me the gates will open&#34; -c0mrade</description>
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		<title>HaxoGreen 2010</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 21:41:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[(mein) Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Wochen hatte ich ein paar Freunde, die ich aus dem Internet kenne, mal im Real-Life getroffen. Und wir hatten auch zusammen etwas gehackt. Es hatte wahnsinnig Spaß gemacht, die Leute zu treffen, die man sonst nur im IM antrifft. Und lustigerweise reden diese Personen genauso wie im IRC, mit all den Abkürzungen, und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Wochen hatte ich ein paar Freunde, die ich aus dem Internet kenne, mal im Real-Life getroffen. Und wir hatten auch zusammen etwas gehackt. Es hatte wahnsinnig Spaß gemacht, die Leute zu treffen, die man sonst nur im IM antrifft. Und lustigerweise reden diese Personen genauso wie im IRC, mit all den Abkürzungen, und ab und an hört man sogar Leetspeak. Ich nenne diese Leute &#8220;die Illuminaten&#8221;, weil sie alles unter ihre Kontrolle reißen können. Ich war beeindruckt zu erfahren, hinter wie vielen Hacking-Aktionen diese Leute standen, von denen ich in den letzten Jahren gehört hatte. Und niemand weiß weder wer sie sind, noch dass sie dahinter gesteckt haben. Genug über die leetesten h4&#215;0rs die ich bisher kennen gelernt habe. Nun etwas anderes:</p>
<p><a href="http://events.hackerspace.lu/camp/2010/wiki/HaxoGreen" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-511" title="Banner" src="http://41yd.de/blog/wp-content/Banner.png" alt="" width="468" height="60" /></a></p>
<p>Ich bin vor ein paar Stunden von einem Hacker Camp zurück gekehrt: dem <a href="http://events.hackerspace.lu/camp/2010/wiki/HaxoGreen" target="_blank">HaxoGreen</a> in Luxemburg. Dort habe ich mit den oben genannten Personen 5 Tage verbracht. Hat ziemlich viel Spaß gemacht (mal abgesehen davon dass es schwierig für mich war, dort was essbares zu finden). Ich war noch nie bei irgendeiner Veranstaltung, wo es zahlreiche Hacker gibt. Und wie nicht anders zu erwarten war, hat mich <a href="http://kabel.c3l.lu/" target="_blank">kabel</a> mit seinen Social Engineering Skills überzeugt, einen Talk zu halten. There you go: <a href="http://events.hackerspace.lu/camp/2010/schedule/events/30.en.html" target="_blank">http://events.hackerspace.lu/camp/2010/schedule/events/30.en.html</a>. In dem Vortrag ging es um das eigentliche Thema hier auf dem Blog (neben den zahlreichen Emo-Beiträgen): Security through Obscurity. Eine kleine Einführung in Reverse Engineering. Und als Beispiel dann meine Vorgehensweise um <a href="http://41yd.de/blog/2010/04/18/otrkey-breaker/" target="_blank">OTRKEY</a> zu analysieren. Es war nunmal der aufwendigste, welches nicht in 5 Minuten erklärt ist (sonst hätte ich lieber <a href="http://41yd.de/blog/2009/07/10/code-makers-and-breakers/" target="_blank">SFT</a> erklärt).</p>
<p>Zu meinem Talk gibt es keine Aufnahmen die ihr euch ansehen könnt (sorry!). Man hat mir gesagt, dass mein Vortrag ganz okay war. Meine Behauptung, dass ich irgendeinen peinlichen Fehler mache, hat sich zum Glück als leere Behauptung herausgestellt <img src='http://41yd.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Aber was mich eigentlich am meisten freut: Ich habe nun eine eigene Top-Level-Domain!</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.41yd.de" target="_blank">www.41yd.de</a></p>
<p style="text-align: left;">Für alle die den Namen nicht verstehen: Es ist &#8220;eddy14&#8243; rückwärts (reversed! Wenn ihr versteht &#8230;)</p>
<p style="text-align: left;">Nun denn. Ihr solltet von nun an diese Domain benutzen <img src='http://41yd.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Ich kuschel mich jetzt in mein warmes Bettlein. Viel besser als ein Zelt *froh ist*</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ich bin verliebt</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 03:39:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[(mein) Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Tagen fühle ich mich großartig. Wenn ich morgens aufwache, und die Augen öffne, fange ich sanft an zu lächeln. Ich fühle mich toll. Oft liege ich einfach nur da, und lächle die Wand an.
Kurz darauf setze ich schöne Musik auf, die mich noch glücklicher macht. Ich stehe auf und fange an wilde Bewegungen mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Tagen fühle ich mich großartig. Wenn ich morgens aufwache, und die Augen öffne, fange ich sanft an zu lächeln. Ich fühle mich toll. Oft liege ich einfach nur da, und lächle die Wand an.</p>
<p>Kurz darauf setze ich schöne Musik auf, die mich noch glücklicher macht. Ich stehe auf und fange an wilde Bewegungen mit meinem Armen zu machen. Ich spiele Luftgitarre; oder ein anderes Instrument das gerade auf die Musik passt. Es fühlt sich großartig an. Das Leben fühlt sich großartig an.</p>
<p>Ich bin verliebt.</p>
<p>Und auch wenn ich euch jetzt in die irre geleitet habe; es geht hier um keine Frau. Ich habe mich in die Wissenschaft verliebt. Ich liebe <a title="Creation (film)" href="http://www.youtube.com/watch?v=l3VOa2F_BzM&amp;feature=fvw" target="_blank">Darwin</a>, ich liebe <a title="Spezielle Relativitätstheorie (vereinfacht im Videoformat)" href="http://www.youtube.com/watch?v=-ZS2gmN3lDQ" target="_blank">Einstein</a>, ich liebe Newton, ich liebe <a title="The pleasure of finding things out" href="http://www.youtube.com/watch?v=srSbAazoOr8" target="_blank">Feynman</a>, ich liebe <a title="What if you're wrong?" href="http://www.youtube.com/watch?v=6mmskXXetcg" target="_blank">Dawkins</a>.</p>
<p>Es erfüllt mich plötzlich mit solch einer großen Freude, mir einfach nur die Welt anzuschauen und darüber nachzudenken, wie genial es ist, dass mich überall Atome umgeben. Ich schaue mir die unzähligen Tiere an und ich bin fasziniert von der Tatsache, dass sich alle entwickelt haben. Nachts schaue ich mir die Sterne an, und mir gefällt der Gedanke, dass ich mit wissenschaftlichen Methoden hier aus der Erde, aus meinem Kopf heraus, verstehen könnte, wie das alles funktioniert. Mit Stift und Papier.</p>
<p>Die Welt ist so wunderschön, wenn man annimmt, dass es keine Magie gibt, keine Wunder, keine göttlichen Eingriffe.</p>
<p>Meine Gedanken fühlen sich gerade wirklich frei an. Ich habe so ein großes Verlangen danach, das Universum zu verstehen. Die Innereien des Computers zu erforschen war anscheinend nur die Einstiegsdroge.</p>
<p>Ich gehe nun schlafen, es ist schon wieder fast 6 Uhr morgens.</p>
<p><em>Für alle die von diesem neuen Beitrag enttäuscht sind: ich finde aktuell leider keine Zeit für Reverse Engineering. Ah, und da ich noch nie ein Video hier auf dem Blog eingebunden habe, tu ich das mal, passend zu diesem Beitrag:</em></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/8Lm6pEhykhs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0&amp;hd=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/8Lm6pEhykhs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0&amp;hd=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Darwintag</title>
		<link>http://41yd.de/blog/2010/02/12/darwintag/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 22:23:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[(mein) Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[
Man erkennt es nicht ganz auf dem Bild, aber das soll einen Fisch mit Beinen darstellen. Es ist heute der Darwin-Tag (na, feiert jemand?).
Und es ist wieder Freitag, da könnte ich ja mal wieder bloggen. Ich finde es zwar blöd, ohne ein interessantes Thema irgendwas zu schreiben. Aber ich werde es einfach mal versuchen:
Die Woche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">
<div id="attachment_364" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://41yd.de/blog/wp-content/HNI_0063.jpg"><img class="size-full wp-image-364 " title="HNI_0063" src="http://41yd.de/blog/wp-content/HNI_0063.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Darwin-Fisch</p></div>
<p style="text-align: left;">Man erkennt es nicht ganz auf dem Bild, aber das soll einen <a title="http://antitheismus.de/archives/185-Darwintag-12.-Februar-2010.html" href="http://antitheismus.de/archives/185-Darwintag-12.-Februar-2010.html" target="_blank">Fisch mit Beinen</a> darstellen. Es ist heute der <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Darwin-Tag" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Darwin-Tag" target="_blank">Darwin-Tag</a> (na, feiert jemand?).</p>
<p style="text-align: left;">Und es ist wieder Freitag, da könnte ich ja mal wieder bloggen. Ich finde es zwar blöd, ohne ein interessantes Thema irgendwas zu schreiben. Aber ich werde es einfach mal versuchen:</p>
<p style="text-align: left;">Die Woche über war ich täglich in der Fahrschule. Es wird langsam Zeit für meinen Führerschein. Ich hatte mit 18 angefangen, habe aber lange rumgetrödelt (habe das alles vernachlässigt). Nun bin ich schon 19 und bin immernoch nicht in die Theorieprüfung reingegangen (was sich wohl übernächste Woche ändern wird <img src='http://41yd.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  ).  Wenn ich endlich ein Auto und einen (legalen) Führerschein habe, kann ich mir die 4 Stunden Fahrt täglich in die Fachhochschule und zurück sparen (dauert dann insgesamt nur etwa 50 Minuten). Außerdem habe ich dann Möglichkeiten öfter <a title="http://www.das-labor.org/" href="http://www.das-labor.org/" target="_blank">im Labor</a> und beim <a title="http://www.chaosdorf.de/" href="http://www.chaosdorf.de/" target="_blank">Chaosdorf</a> (zum ersten mal) vorbeizuschauen. Vielleicht treffe ich dann auch endlich mal <a title="http://0xbadcab1e.lu/" href="http://0xbadcab1e.lu/" target="_blank">Kabel</a> (und h0yt3r, tmh etc.). Kurz gefasst: ich wäre freier!</p>
<p style="text-align: left;">Was den unteren Blogeintrag von mir angeht: Bitte nehmt nicht alles wörtlich! Es ist echt unglaublich, wieviel Resonanz das erzeugt hat. Tut wirklich gut zu wissen, dass viele Leute sich damit identifizieren können. <img src='http://41yd.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Zögert nicht weiterhin eure Erlebnisse mir per Email mitzuteilen. Ich lese das alles sehr gerne!</p>
<p style="text-align: left;">Zurück zu dem heutigen Thema: Darwin. Es ist erstaunlich wie wenig ich von der Schule über Evolution mitgenommen habe, obwohl ich mich noch daran erinnern kann, jahrelang das Thema im Biologie Unterricht gehabt zu haben. Vor ein paar Monaten als mir das aufgefallen war, stellte ich mir die Frage: Warum? Warum habe ich nichts davon behalten?</p>
<p style="text-align: left;">Da fiel mir etwas auf: Wir hatten damals im türkisch Unterricht einen ziemlich religiösen Lehrer. Wir haben die türkische Sprache gelernt und nebenbei Religionsunterricht genossen. In der selben Zeit lernten wir etwas über die Evolutionstheorie im Biologie Unterricht. Ich kann mich noch sehr gut an einen Hinweis meines Türkischlehrers erinnern: <em>&#8220;Evolution ist eine Lüge! Ihr solltet aber nicht so dumm sein, und den Biologieunterricht verweigern; ihr müsst da durch. Lernt das alles, aber betet vorher zu Gott und erzählt ihm, dass ihr nichts davon glaubt.&#8221;</em></p>
<p style="text-align: left;">Anders als viele jetzt meinen, war er kein schlechter Mensch. Nur ein typisch religiöser Mensch. Wir mochten diesen Mann sehr. In der damaligen Schule war das typische Szenario: die ausländische Mitschüler wurden (unbewusst) ausgegrenzt. Oder viel eher: die Ausländer haben sich (bewusst) von anderen ausgegrenzt und eigene Gruppen gebildet. Das zeigt sich schon dadurch, dass bei Grillfeiern mit der Schulklasse die Muslime ihr Fleisch selbst kaufen sollten und ähnlichem. Selbst nach so vielen Jahren gibt es zahlreiche Barrieren, die man garnicht mitbedenkt. Und dieser türkischlehrer war einer der wenigen, die uns verstanden. Einer der wenigen türkischen Lehrer die großen Einfluss auf uns hatten. Wir dachten, er versteht uns besser, da er uns näher steht, und uns deswegen besser helfen kann. Ich habe also diesem Mann mehr Vertrauen geschenkt, als jedem anderen. Was er sagte, wurde nicht hinterfragt. Und obwohl dort draußen in der Welt viel Uneinigkeit über den Koran und dessen Interpretation herrschte, schien dieser Mensch alles beantworten zu können.</p>
<p style="text-align: left;">Als er uns erzählte, die Evolution sei eine Lüge, und sie einfach ins lächerliche zog, waren wir uns auch alle darüber einig, dass die Theorie gänzlich falsch sein musste. <em>&#8220;Wenn Menschen aus Affen abstammen, wieso werden dann jetzige Affen nicht zu Menschen? Das ist lächerlich!&#8221;</em>, wir kicherten natürlich alle über die Dummheit der Evolutionisten. Es muss ziemlich einfach sein, junge Schüler zu beeinflussen.</p>
<p style="text-align: left;">Und nun sind mehrere Jahre verflogen und ich beschäftige mich wieder mit diesem Thema. Wieso habe ich es so einfach abgelehnt? Wieso habe ich nicht gerade die Aussagen dieses Mannes hinterfragt? Es ist ziemlich einfach, Menschen zu beeinflussen wenn sie einem vertrauen. Wenn man die einzige Vertrauensperson ist. Die Menschen brauchen wohl mindestens einen Menschen, dem sie bedingungslos alles glauben können; der in ihren Augen immer ehrlich ist.</p>
<p style="text-align: left;">Okay, anderes Thema: OTRKEY. Ich mache Fortschritte. Ich bin gerade dabei herauszufinden wie die Authentifizierung mit dem Server funktioniert. Es scheint viel Obfuscation verwendet zu werden. Außerdem wird der Hash der MAC-Adresse und der lokalen IP-Adresse verschlüsselt mitgesendet. Wieso? Ich könnte mir vorstellen, dass sie damit Statistiken erstellen, oder es soll eine Art <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Rechteverwaltung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Rechteverwaltung" target="_blank">DRM</a> sein? Wie auch immer; sobald mein Decrypter fertig ist, wird niemand gezwungen seine MAC-Adresse oder IP-Adresse mitzusenden (wenn auch nur als Hash). Ich habe momentan nicht die leiseste Ahnung, was für ein Verschlüsselungsalgorithmus verwendet wird, und welcher Schlüssel. Der Code ist leider leer von String-Verweisen [häufig stehen Strings in der exe-Datei die mir Hinweise darauf geben, welcher Algorithmus verwendet wird], sodass ich seit Tagen die Zeit damit verbringe, die CALLs zu benennen. An einigen Stellen sind pfiffige Debugger-Detektoren eingebaut. Ein wirklich sehr nettes Target. Falls ihr weitere Dateiformate und Protokolle kennt, die auf Security-by-Obscurity beruhen, zögert nicht es mir mitzuteilen.</p>
<p style="text-align: left;">Ich hoffe ich kriege das alles noch fertig, bevor meine Klausurphase (mitte März) beginnt. Sonst wäre ich sehr unkonzentriert beim Lernen. Es sind nur noch wenige Wochen, und ich habe fast keine Ahnung von den ganzen Themen. Wird langsam Zeit, dass ich meinen Arsch bewege.</p>
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		<title>Fünf Monate</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 21:44:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[(mein) Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Das hier wird wieder ein Weischspülposting. Aber ich scheiss drauf. Ich ziehe mich jedesmal hierhin zurück wenn ich mich schlecht fühle.
Ich lasse gerade meine Finger diese Zeilen weinen. Die Tränen erzeugen einen Blur-Effekt vor meinen Augen. Sie tropfen auf das Notebook, fließen über die Tastatur und trocknen. Meine Finger tanzen über der Tastatur und bilden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Das hier wird wieder ein Weischspülposting. Aber ich scheiss drauf. Ich ziehe mich jedesmal hierhin zurück wenn ich mich schlecht fühle.</em></p>
<p>Ich lasse gerade meine Finger diese Zeilen weinen. Die Tränen erzeugen einen Blur-Effekt vor meinen Augen. Sie tropfen auf das Notebook, fließen über die Tastatur und trocknen. Meine Finger tanzen über der Tastatur und bilden Wörter auf meinem Blog. Die Wände in diesem Zimmer schreien mich schon seit Stunden an.</p>
<p>Und <a title="http://41yd.de/blog/2009/08/24/vicdani-ret/" href="http://41yd.de/blog/2009/08/24/vicdani-ret/" target="_blank">schon wieder</a> überkommt mich die Lust auf die Straße zu rennen und jedem meinen Mittelfinger zu zeigen. Den Leuten die mich nett finden in die Fresse zu schlagen. Ich bin nicht Mr.Niceguy. Ich will einen Tag den gewaltlosen Widerstand vergessen und jedem ins Gesicht spucken der es verdient hat.</p>
<p>Ich habe heute etwas gelernt. Ich habe eine neue Erfahrung gemacht, obwohl ich diese bereits seit langer Zeit hier auf dem Blog beschreibe: wir bilden uns im Kopf alle eine Fassade voller Lügen um uns die Welt erträglicher zu machen. Als würden wir das Schwierigkeitslevel in einem Spiel einstellen. Und das habe ich die letzten 5 Monate getan. Ich habe einer Person Eigenschaften zugeschrieben, die sie garnicht hat. In dieser Zeit wurde ich von den Menschen bitter enttäuscht. Ich fühle mich bei der Anwesenheit von anderen Menschen nicht mehr wohl. Ich fühle mich nicht &#8220;ich selbst&#8221;. Ich muss mich verstellen. Lügen. Ich muss der sein, den sie von mir erwarten. Sie mögen diese Hülle von mir sehr gerne. Aber das bin ich nicht. Ich bin jemand komplett anderes. Wenn ich nicht wissen würde, dass sie alle wegrennen würden, wenn sie den wahren Menschen in mir kennen lernen würden, müsste ich nicht mehr lügen. Ich bin ein Schauspieler und die Welt ist meine Bühne.</p>
<p>Ich möchte die Obama Maske absetzen und aufhören dauernd zu grinsen als wäre ich ständig glücklich. Das bin ich nicht. Ich möchte endlich _echten_ Spaß am Leben. Ich möchte nicht mehr träumen. Ich möchte raus aus diesem Zimmer mit Wänden aus Watte. Ich will kalte Wände. Ich möchte, dass es mir weh tut wenn ich meinen Kopf dagegen schlage. Ich möchte mich, verdammt nochmal, nur lebendig fühlen.</p>
<p>Ich fühle mich gerade, als ob ich auf einer Brücke stehen würde. Nachts. Ich breite meine Arme aus wie auf der Titanic. Ich spüre den Wind und das Adrenalin durchringt mich bei dem Gedanken, dass ich jeden moment fallen könnte. Ich definiere das Maß meiner Freiheit durch die Höhe von der ich falle. Vielleicht bin ich wirklich mein Leben lang nur ein Wartender auf einer Brücke. Ich träume ständig davon zu springen, aber schaffe es nicht. Doch kurz vor dem Tod werde ich fliegen. Ich werde grinsen, während meine Arme weit ausgebreitet nicht mehr nach konstanten Objekten ringen, sondern einfach die Leere genießen. Ich werde dem Ende ins Auge sehen, und verdammt nochmal lächeln, bevor ich endlich erlöst werde. Freiheit. Das Wort hat mir schon immer viel bedeutet, und ich kann es heute immernoch nicht definieren.</p>
<p>Kennt ihr die Situation, wenn sich die Probleme alle ansammeln, um urplötzlich aus euch herausgebrüllt zu werden? Ich brülle. Verdammt, und wie ich brülle.Ich hatte schonmal <a title="http://41yd.de/blog/2007/12/25/you-make-me-sick/" href="http://41yd.de/blog/2007/12/25/you-make-me-sick/" target="_blank">so eine Situation</a>, vor 2 Jahren. Wenn ich mir den Eintrag so durchlese, lasse ich das alles real und schmerzvoll revue passieren und spüre wieder die Gefühle von damals.</p>
<p>Wie immer, umrundet mich sehr laute Musik. Ich habe Angst morgen ohne Musik wieder aufzuwachen, und mit meinen Gedanken allein zu sein. Ich hoffe, einige können sich mit dem Text hier identifizieren.</p>
<p>Damit der ganze Posting nicht jämmerlich wird: Erwartet in den nächsten Tagen einen neuen Decrypter! Ich bin momentan mittendrin <a title="http://www.onlinetvrecorder.com/" href="http://www.onlinetvrecorder.com/" target="_blank">OTRKEY</a> zu öffnen. Wenigstens fühle ich mich bei solchen Projekten im gewissen Maße nützlich.</p>
<p><em>Siehst du alter? Du hast <a title="http://ziux.freeunix.net/blog/2010/02/04/5-sekunden/" href="http://ziux.freeunix.net/blog/2010/02/04/5-sekunden/" target="_blank">5 Sekunden</a> einen Fehler gemacht; bei mir hat es 5 Monate gedauert. Wir sind wieder auf dem selben Niveau. Gute Besserung man, das wird schon!</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Genesis</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 17:07:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[(mein) Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir befinden uns im Jahre 1999
Ich befinde mich gerade in meiner Grundschulklasse. Mein Klassenlehrer liest ein Buch vor, während wir unser Pausenbrot verdrücken. Da ist diese eine Sabrina neben mir. Sie ist hübsch, nett und sehr klug. Manchmal stelle ich mir vor, sie würde sich zu mir drehen, und mir ihre Liebe gestehen. Wir würden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir befinden uns im Jahre 1999</strong></p>
<p>Ich befinde mich gerade in meiner Grundschulklasse. Mein Klassenlehrer liest ein Buch vor, während wir unser Pausenbrot verdrücken. Da ist diese eine Sabrina neben mir. Sie ist hübsch, nett und sehr klug. Manchmal stelle ich mir vor, sie würde sich zu mir drehen, und mir ihre Liebe gestehen. Wir würden heiraten und Kinder kriegen. Jedesmal wenn sie ausversehen ihr Bein an mir reibt, füttert mich mein Hirn mit Dopamin. Glück ist nur unter Drogen möglich.</p>
<p>In der großen Pause bin ich schweigsam und schieße lieber Fußbälle an die Wand, als mit den anderen zu spielen.</p>
<p>Zurück in der Klasse erzählt der Klassenlehrer etwas über so genanne &#8220;Computer&#8221;. Er hat zwei dieser Dinger in die Klasse geschleppt und aufgebaut. Sie stehen in der hinteren Ecke. Er erzählt uns, dass derjenige der zuerst mit allen Aufgaben fertig ist, an die Computer gehen darf. Ich weiß nicht mehr, ob mich so ein Computer überhaupt neugierig gemacht hat. Ich war mehr der kleine Super Nintendo und Playstation Spieler.</p>
<p>Nach einer kurzen Weile habe ich alle Aufgaben fertig. Also setzt mich der Lehrer an einen Computer. Er drückt einen Knopf, unten an so einem eckigen Teil. Und der Monitor, welchen ich damals für den ganzen Computer hielt, zeigt das Bootlogo von Windows 95. Nach dem Bootvorgang darf ich einige Sätze und Vokabeln von einem Blatt auf den Computer übertragen. Dafür wurde ein einfaches Textverarbeitungsprogramm benutzt.</p>
<p>Und es machte mir riesen Spaß! Ich tippte wie wild auf der Tastatur, und liebte es, wie ganze Sätze am Computerbildschirm erschienen. Ich wurde immer schneller beim Tippen. Nach einer Weile brachte ich eine Aufgabe, die eigentlich 15 Minuten dauern sollte, in 5 Minuten fertig.</p>
<p>Ich war so stolz auf mich. Zuhause fing ich an, meine Mutter anzubetteln. Ich wollte auch unbedingt einen Computer. Wir waren nicht gerade eine reiche Familie, und Computer waren ziemlich teuer. Ich erinnere mich noch an Sachen wie &#8220;Wenn du mir einen Computer kaufst, werde ich für immer glücklich sein!&#8221; die ich ihr eintrichterte. Das sagte ich ihr jedesmal. Als ich einen Gameboy wollte, ein Super Nintendo, eine Playstation und vieles andere. Natürlich machte mich keines davon tatsächlich für immer glücklich.</p>
<p>Ich nervte vermutlich stark genug, bis meine Eltern sich entschlossen, mir einen Computer zu kaufen. 2500DM, ein Computer der Marke Schneider. Mit Drucker, Scanner, Monitor und allem drum und dran. Ich schaute wie gebannt auf den Monitor, während mein Onkel Windows 98 installierte. Ich weiß noch wie mein Vater zu mir flüsterte &#8220;Schau mal, er ist ein Computer Experte, er verdient sein Geld damit!&#8221;. Und ich weiß nicht was er im MS-DOS Modus gemacht hat, aber er tippte komische Sachen auf eine schwarze Oberfläche. Ich fand das so faszinierend. Ich wollte genauso wie er, alles über den Computer wissen. Das Teil sah so mächtig aus. Wie ein Monster Truck den man gebannt ansieht, und sich fragt, wie man ein solches Gerüst unter Kontrolle halten will.</p>
<p>Nach der Installation des Systems waren wir bereit für den ersten Start. Ich erinnere mich noch sehr gut, wie mein Vater mir das erste und einzige mal, etwas über den Computer beibrachte. Er zeigte mir, wohin man drücken muss, damit der Computer sich anschaltet. Mehr wurde mir über den Computer nicht beigebracht. Eines Tages saß ich also alleine vor diesem Monster. Es war das erste mal, dass ich ihn benutzen wollte. Ich hatte die ganze Zeit sehr viel Angst, etwas kaputt zu machen. Ich setzte mich also an den Rechner, suchte den Knopf und betätigte ihn. Der Sound des bootens, dieses gepiepse, erinnert mich heute an das Starten eines Autos. Eine ganze Welt die es zu bereisen gilt, öffnet sich dir.</p>
<p>Ich experimentierte also sehr viel mit diesem Computer herum, und lernte immer mehr Sachen kennen. So langsam wusste ich, wie man Programme startet und bedient. Und ich hatte alles selbst durch learning-by-doing erlernt. Ich war so stolz auf mich. Ich installierte Spiele aus dem Computer-Bild-Spiele Magazin und zockte Tagelang. So langsam hatte ich diese Maschine unter Kontrolle. Meine Macht darüber weitete sich jeden Tag immer mehr aus.</p>
<p>Nach einiger Zeit entdeckte ich das Internet. Ein Modem, Kabel und ich war im Internet. Es war teuer, langsam und ich durfte nicht lange im Netz bleiben. Aber ich liebte es im Internet irgendetwas zu lesen. Ich glaube manchmal, ich könnte jede Information finden, nur indem ich danach suche. Später sah ich bei meinem Onkel wie er per Kazaa Musik aus dem Internet lud. Also tat ich das selbe und fand das total cool. Jetzt wusste ich, woher die ganzen gebrannten Lieder und Spiele herkamen.</p>
<p>Ich verbrachte immer mehr Zeit mit dem Computer. Ich hörte nach einer Weile auf, zum Fußballtraining zu gehen. Und nach 6 Jahren Spielzeit (mit 12 Jahren) war ich komplett von sportlichen Aktivitäten unabhängig. Die Sucht fing an.</p>
<p><strong>Jahr 2005</strong></p>
<p>Heute vor genau fünf Jahren entdeckte ich eine Webseite die verschiedene, vermeintlich illegale, Programme anbot, mit denen man angeblich Personen ausspionieren könne. Keines der Programme lieferte mir die gewollten Resultate. Ihr kennt das; man möchte beispielsweise die Adresse einer Person eingeben, auf einen Button drücken, und ihn &#8220;hacken&#8221;. Dabei wusste man nichteinmal, was &#8220;hacken&#8221; bedeutet, und was beim &#8220;hacken&#8221; eigentlich passiert.</p>
<p>Ich gab nicht auf, und konzentrierte mich weiter darauf, irgendwann sowas cooles mit dem Computer zu können. Ich konnte damals ja bereits Windows 98 in und auswendig. Kannte jeden Trick, jede Einstellungsmöglichkeit. Aber ich hörte nicht auf, daran zu glauben, dass man mit einem Internetzugang mehr anrichten konnte, als nur Webseiten zu besuchen. Man hörte doch im Fernsehen immer von diesen gefährlichen Hackern.</p>
<p>Wenig später stieß ich auf ein paar angebliche Underground Seiten. Das hörte sich schon ziemlich kriminell und total cool an. Um mich auf dem Forum dort anzumelden, benötigte ich einen Nicknamen. Ich hatte bis dahin bereits immer &#8220;Eddy Sino&#8221; als Fakenamen benutzt. Aber ein Nickname war das nicht gerade. Also nahm ich einfach &#8220;eddy&#8221; und fügte hinten mein Alter hinzu. So entstand &#8220;eddy14&#8243;.</p>
<p>Die Inhalte dieser Webseiten, die unzähligen Tutorials die ich in mich kippte und das Wissen der Personen mit denen ich schrieb, formten mich zu dem, der ich heute bin.</p>
<p>Ich lernte das Programmieren in Delphi und schrieb alle meine Programme darin. Ich lernte viel mehr über den Computer, als ich erwartet hatte. Und jedesmal öffnete sich mir eine weitere Tür, voller Wissen die ich aufsaugen musste. Es wurde mir klar, dass ich doch nicht so viel über den Computer wusste, wie ich annahm.</p>
<p><strong>Jahr 2006</strong></p>
<p>Es war wieder genau am 01.01ten des nächsten Jahres. Also heute vor vier Jahren. Ich experimentierte gerade mit Exploits herum und versuchte zu verstehen wie sie funktionieren. Und plötzlich hatte ich meinen ersten Erfolg. Es war ein <a title="http://milw0rm.com/exploits/1006" href="http://milw0rm.com/exploits/1006" target="_blank">Woltlab Burning Board 2.3.1 Exploit</a> den ich benutzte. Es gelang mir, und ich konnte den Hash bei milw0rm cracken lassen. Ich war im Admin-Panel der Webseite, und ich spürte das Adrenalin. Holy Crap, dafür hat sich die ganze Mühe gelohnt. Es war fantastisch. Die Leute kamen gerade herein, um Sylvester und gleichzeitig meinen Geburtstag zu feiern. Das war das tollste Geschenk überhaupt.</p>
<p>Es bannte mich nur noch stärker an den Computer.</p>
<p>In den folgenden Jahren verbesserte ich meine Kenntnisse. Ich saß Tag und Nacht an dem Rechner. Ich konnte Nachts nicht schlafen. Manchmal<a title="http://41yd.de/blog/2007/09/06/debugging-im-traum/" href="http://41yd.de/blog/2007/09/06/debugging-im-traum/" target="_blank"> debuggte ich sogar im Traum</a>. Ich fühlte mich großartig. Man erzählt einem zwar immer, die Schulnoten würden schlechter werden, je länger man vor dem Computer sitzt. Aber bei mir war das genau gegenteilig. Meine Deutschkenntnisse verbesserten sich rasant. Ich war beeindruckt; ich sprang von einer 5 auf eine 2. Ich wurde in Mathematik immer besser. Ich entwickelte so langsam eine Liebe für die Logik. Bald musste man sich ein Wahlpflichtfach aussuchen. Ich entschied mich für Informatik. Obwohl der Lehrer mich nicht sehr mochte, und ironischerweise mich immer doppelt fragte, ob ich etwas verstanden hätte, kam ich mir trotz allem total cool vor. Denn dort saßen Schüler, die genauso die Chance hatten gut zu werden und genau in meinem Alter waren. Und dennoch war ich besser als sie. Auch wenn das arrogant klingt; sowas macht einen glücklich. Wenn man merkt, dass man immerhin in einer Sache mehr zu bieten hat als andere.</p>
<p>Genauso erging es mir auf dem späteren Berufskolleg. Ich nahm an, dass mich dort Menschen erwarten, die mindestens genauso viel Ahnung von Computern haben wie ich. Denn, wer bin ich schon? Im Grunde, weiß ich sehr wenig über Computer. Aber natürlich hatten die meisten keine Ahnung davon. Hatten nur mal gehört, dass Informatiker viel Geld verdienen.</p>
<p>Da war ich also nun. Ein kleiner Nerd der die Lehrer belehrt.</p>
<p><strong>Jahr 2010</strong></p>
<p>Und gerade liege ich hier auf meinem Bett, während die anderen etwas futtern. Schreibe auf meinem Blog, mit meinem Laptop auf dem Schoß.</p>
<p>Was wäre wohl passiert, wenn ich nie einen Computer bekommen hätte? Was für ein Mensch wäre ich geworden? Diese immer wiederkehrenden Fragen quälen mich.</p>
<p>Mittlerweile ändert sich aber meine Interessenrichtung. Ich wollte schon immer Geheimnisse lüften. Ich wollte alles logisch erklären können. Und Computer ermöglichen genau das. Aber ich glaube, momentan tendiere ich mehr in Richtung Naturwissenschaften. Physik, um genau zu sein. Es ist eine Möglichkeit für mich, die Welt logisch zu beschreiben. Das fühlt sich toll an. Mein Kopf dazu zu benutzen, mehr zu tun als mir der Computer erlaubt.</p>
<p>Aber wer weiß? Was mache ich wohl in 10 Jahren? Vielleicht verweile ich immernoch hier, und blogge.</p>
<p>Ich würde sehr gerne lesen, wie <a title="ZiuX Blog" href="http://ziux.freeunix.net/blog/">ZiuX</a>, <a title="539" href="http://five-three-nine.org/" target="_blank">Five-Three-Nine</a>, Nemo und die anderen angefangen haben!</p>
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		<title>Chronische Misanthropie</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 19:35:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[(mein) Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Jährlich erneut berichte ich davon. Und jährlich erneut ist es ein grausamer Tag.
Ich weiß garnicht, wie ich meinen unmut in Zeilen fassen soll. Es liegen 20€ vor mir auf dem Tisch. Geld, das ich zu diesem Feiertag (das man &#8220;Opferfest&#8221; schimpft) bekommen habe, obwohl ich mich mündlich dagegen gewehrt habe. Aus Höflichkeit liegt es dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="http://41yd.de/blog/2008/12/08/liebe-tiere/" href="http://41yd.de/blog/2008/12/08/liebe-tiere/" target="_blank">Jährlich erneut</a> berichte ich davon. Und jährlich erneut ist es ein grausamer Tag.</p>
<p>Ich weiß garnicht, wie ich meinen unmut in Zeilen fassen soll. Es liegen 20€ vor mir auf dem Tisch. Geld, das ich zu diesem Feiertag (das man &#8220;Opferfest&#8221; schimpft) bekommen habe, obwohl ich mich mündlich dagegen gewehrt habe. Aus Höflichkeit liegt es dann doch auf meinem Tisch. Dreckiges Geld. Blutiges Geld. Erbärmlich, wie ich bin, verstecke ich es hinter dem Teller, aus dem ich zuvor Cornflakes gegessen hatte. Ich will es weder sehen, noch wegschmeissen. Ich könnte es spenden, an Tiere. Aus egoistischer Sicht wäre das reizvoll; ein reines Gewissen für einen kleinen Preis. Aber wer weiß schon, wer das Geld bekommt? Und wofür es ausgegeben wird? Letztenendes ist jeder von uns Machtgeil.</p>
<p>Was denkt ihr, wenn ihr an ein Opferfest denkt? Kommt euch nicht auch das klischeehafte Bild eines Urvolkes in den Sinn, welches Menschen an Masten bindet und es dem Vulkangott zum Speisen opfert ? Zumindest mir kommen diese Gedanken. Ich verbinde es mit primitiven Handlungen, ohne jeglichen Sinn. Irgendwelche Völker die darauf hoffen, dass ein übernatürliches Wesen ganz heiss darauf wartet, dass eines seiner selbst erschaffenen Geschöpfe, für ihn wieder getötet wird. Ist unsere Lebensweise wirklich so unnatürlich geworden, dass wir nach so vielen Jahren immernoch das Opfern in der Kultur festigen, nur um nicht zugeben zu müssen, dass wir als Menschen garnicht mehr in der Lage sind, natürlich zu Leben?</p>
<p>Die Natur möchte von uns als Lebewesen etwas ganz anderes. Es ist weder natürlich zu operieren, noch Computer zu benutzen, noch Bücher zu lesen, noch Kleidung zu tragen, noch Alten- und Behindertenheime zu errichten, noch Menschenrechte einzuführen. Medizin ist nicht &#8220;natürlich&#8221;. Nichtmal scheissen können wir auf natürliche Weise. Es scheint so, als ob uns die Intelligenz mehr zur Last gefallen ist, als es uns geholfen hat. Vielleicht werden wir uns in naher Zukunft wünschen, uns nicht so sehr entwickelt zu haben. Wie einfach wäre das Leben gewesen, wenn wir nicht versuchten, das Leben zu verstehen, sondern es einfach nur zu leben. Wir sind so irritiert davon, dass wir sogar Selbstmordgedanken haben. Wo sind unsere Selbsterhaltungstriebe ?</p>
<p>So sehr wir auch versuchen der Natur gerecht zu werden, letzendlich leben wir als Menschen doch alle unnatürlich. Und wir sind glücklich damit. Gebt es zu, ihr seid weder &#8220;natürlich&#8221; noch lebt ihr &#8220;naturnah&#8221;. Wir haben uns unsere eigene Welt, mit eigenen Regeln kreiert; wir leben danach, und es scheint zu funktionieren.</p>
<p>Dennoch klammern wir uns an Rituale; fragen nicht nach, hinterfragen nicht, suchen nicht, deuten nicht, informieren uns nicht. Wir tun es einfach; weil es jeder tut, weil es immer getan wurde und weil es immer getan wird.</p>
<p>Das gilt nicht nur für das Opferfest.</p>
<p>Nebenan laufen im Fernsehen die türkische Nachrichten. Wieder sind Tiere auf die Straßen gerannt. Schon wieder mussten dutzende erschossen werden.</p>
<p>Vor einigen Jahren, als ich noch zu klein war, um das Gesehene zu deuten, war ich live bei einer Schlachtung dabei. In der Türkei, während der Sommerferien. Meine Familie versteckte sich förmlich im Haus, um das Tier nicht zu sehen, während es aus niederwertigen Gründen ins Gras beissen muss. Zum letzten mal. Jemand fängt das Tier, fesselt es. Während es schreit, und eine Vorahnung zu haben scheint, dass gleich etwas passieren wird, richtet der Schächter das Messer auf, und schneidet einen sauberen Schnitt durch den Hals des Tieres. Gerade war es noch am Leben, hat gefuttert. Jetzt liegt es nur noch da, ohne Kopf. Blut fließt. Man nennt es &#8220;dreckiges Blut&#8221;. (Erinnert mich ein wenig daran, dass man bis ins 20te Jahrhundert glaube, dass das Menstruationsblut giftig sei.) Was die meisten nicht wissen ist, dass es noch einige Sekunden bei vollem Bewusstsein ist. Was es wohl jetzt denkt?</p>
<p>Es wird gewitzelt, dass das Tiere angeblich zu wenig gegessen hätte, und deswegen nur wenig Fleisch hergebe. Wirklich sehr humorvoll, angesichts der Tatsache, dass hinten ein Schaf ohne Kopf rumliegt.</p>
<p>Aber hey, so barbarisch ist das ganze ja garnicht. Und sinnlos auch nicht. Das Fleisch wird an arme Menschen gespendet. Nur, wieso gerade Fleisch? Wieso nicht etwas, wofür kein Tier sterben muss? Wer kommt auf den skurrilen Gedanken, dass man zwangsweise ein Tier töten muss, um einen Menschen satt zu kriegen? Die Menschen vor 1400 Jahren? Sehr wahrscheinlich!</p>
<p>Es ist nicht zu leugnen, dass Fleisch ein sehr guter Lieferant für sehr viele Vitamine ist. Aber in einer Zeit, in der wir sogar Menschen ohne Beine das Laufen beibringen können, sollten wir da nicht ein Stückchen darüber nachdenken, wieso wir immernoch Tiere essen?</p>
<p>Selbst ein Teil der Pythagoräer (der Satz des Pythagoras sollte jedem ein Begriff sein!) lebte vor rund 2500 Jahren vegetarisch. Sogar diese hatten Probleme mit der damaligen Gesellschaft. Tieropfer waren üblich. Um von der Gesellschaft nicht ausgegrenzt zu werden, war es durchaus erlaubt, dennoch Tiere zu opfern. Die gleichen Probleme habe ich 2500 Jahre später immernoch. Ich sehe hier keine Entwicklung.</p>
<p>Die Leute priesen die Barmherzigkeit Gottes an, wie erbarmungsvoll er doch ist, und wie vergebend. Wo ist seine Liebe für die Tiere? Gelehrte erzählen mir, es wäre die Aufgabe eines Nutztieres, von Gott höchstpersönlich auferlegt, für uns zu sterben. Sie seien stolz darauf&#8230;.</p>
<p>Wer von uns Menschen würde noch an Gott glauben, wenn dieser einem sagen würde, man würde nur Leben, um am Ende geschlachtet zu werden? Einige ganz sicherlich; man siehts ja an den Selbstmordattentätern, wofür sie alles bereit sind, nur um Gott zu dienen. Benutz deinen Kopf. Du bist nicht lustig, wenn du Witze über die &#8220;Körnerfresser&#8221; machst. Du bist auch nicht mitfühlend, wenn du behauptest, du könntest kein Fleisch essen, wenn du dem Tier beim Sterben zugesehen hast. Du handelst rassistisch, wenn du deine Katze Zuhause beschützt, und Katzenessende Japaner für Abschaum hälst, aber weiterhin (ohne das Recht dazu) Rindfleisch isst. Und du bist auch nicht einfallsreich, wenn du den Beitrag hier durchliest, und den Kommentar bringst &#8220;Ich habe jetzt Lust auf ein Steak&#8221;. Das ist einfach nur krank.</p>
<p>Dein Gott ist nicht barmherzig, wenn er dir befiehlt Tiere zu töten. Dein Gott ist nicht allwissend, wenn er nicht weiß, dass man sich heutzutage auch ohne Fleisch ernähren kann.</p>
<p>Du lebst nicht natürlicher, wenn du weiterhin Fleisch isst. Weil dein Leben nicht natürlich ist! Ein Löwe jagt seine Beute selbst, tötet es mit seinen Krallen und Zähnen und verspeist es dann, so wie es ist. Es wird nichts gebraten, nichts desinfiziert und gereinigt. Seine Beute wurde nicht künstlich befruchtet, oder künstlich ernährt. Es wurde nicht in Käfige gesperrt und gezüchtet. Der Löwe ist nicht einmal in der Lage, über sein Handeln nachzudenken! Er kauft sein Essen auch nicht im Supermarkt. Wie kannst du dich für Menschenrechte einsetzen, dich gegen den Rassismus wehren, Delfinessende Japaner verurteilen, aber weiterhin unrechtmäßig Tiere essen?</p>
<p>Die Tiere brauchen keinen Schutz. Sie brauchen Rechte.</p>
<p>Verdammt. Ich hasse uns Menschen. Dass wir so blind sind. So grausam. So egoistisch.</p>
<p>Kommentare sind ausgeschaltet. Ich will nichts davon lesen, dass ihr Biofleisch kauft. So einfach werde ich es euch nicht machen, euer Gewissen zu bereinigen. Es geht hier nicht um euer Karma. Es geht um Unrecht.</p>
<p><strong>*update*</strong> Da mich nun doch ein dutzend Leute wegen diesem Beitrag angeschrieben haben, möchte ich einige Misinterpretationen von der Welt räumen: In diesem Beitrag beleidige ich <strong>*nicht*</strong> die Moslems. Ich übe allerhöchstens Kritik; aber viel eher zeige ich einfach nur, wie ich über dieserlei (Opferfest und weitere) Rituale denke. Ihr könnt mir weiterhin gerne mit der Hölle drohen, das macht mir nichts aus. Desweiteren behaupte ich <strong>*nicht*</strong> dass der Veganismus eine natürliche Ernährungsweise ist. Viel eher will ich aufzeigen, dass es das eben nicht ist (beispielsweise, da B12 supplementiert werden muss), ABER dass diese Tatsache dennoch keine Rolle spielt. Denn letztenendes leben wir alle kein Stück &#8220;natürlich&#8221; (ja, darüber kann man wiederum streiten). Ich glaube <strong>*nicht*</strong> dass der Mensch Pflanzenfresser ist, und es ist mir bewusst, dass der Mensch einen Teil seines heutigen Fortschrittes sicherlich seinem Fleischkonsum zu verdanken hat. Das entschuldigt aber nicht, dass wir weiterhin so leben. Und noch ein letztes: in diesem Blog geht es <strong>*nicht*</strong> nur um Computersicherheit, sondern auch über meine Gedanken (das sollte denen klar sein, die mich schon länger verfolgen &#8230; ein Blick in die Kategorieliste hätte aber auch geholfen!). Ich bitte euch, nicht jeden Satz wörtlich zu nehmen, es ist immer etwas Raum für Interpretationen gelassen.</p>
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